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Model 3 & Kalifornien & TURO - Druckversion

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Model 3 & Kalifornien & TURO - francesco.baldini - 11.01.2019

Hallo Tesla Freunde

ich kann nicht mehr einer kurzen Probefahrt trauen, welche in der Nähe eines Dealers stattfindet.
Ich brauche heute mehr Zeit, um mich einem fremden Fahrzeug anzufreunden, bevor ich überhaupt urteilen kann, wie es mir gefällt.

Im September 2018, musste ich eine Seminar Woche in Palm Springs verbringen.
Die ÖV Lösung dahin, Flug, Bahn, Bus, war recht unerfreulich.
Andererseits einen gewöhlichen Wagen bei den üblichen Anbieter zu mieten, nur um wenigen Kilometer von LA nach PS zu fahren, war mir auch zu doof und teuer unetre der Annahme, dass während den Seminartagen das Auto sowieso stehen bleiben würde.

So habe ich mich entschieden eine Reise um dem Seminar zu planen und ein Tesla Model 3 für mehrere Tagen zu fahren.
Auf Hinweis von unserem Vize Präsidenten Karl Ott habe ich mich bei TURO angemeldet, da AVIS trotz Werbung kein Tesla zur Verfügung hatte.
TURO ist das AirBnB der Wagen. Private bieten das eigene Fahrzeug zur Vermietung an und TURO kümmert sich um Alles: Kunden, Kalender, vertrag, Versicherung.

Leider bieten die meisten Privaten ihr Auto in der Nähe Ihres Domizils an: dass heisst das Abholt- und Rückgabe- Ort gleich sind.
Erferulich hingegen, gibt es inzwischen 'professionelle' TURO Hosts, genauso wie AirBnB ein Geschäftsmodell wurde.

Ich habe ein Anbieter gefunden, der bereit war mir ein Tesla Model 3 in San Francisco zu leihen und in LA zurückzunehmen.

Ich konnte somit meine Reise sorgfältig planen. 
Durch das mehrfache prüfen und hinterfragen von Zielen, Ladestationen, Destination Chargers, Fahrzeit bin ich auf diesen Reiseplan gekommen.
REISEPLAN AUF TRIPLINE

Meine Interessen waren vielfältig: Gastronomie, Tesla, Berge, Eisenbahn, Musik und Kultur.
Es sind mehrere Varianten zustande gekommen, bis der definitive Plan mit Hotel Buchung bereit war.

Ich wollte nicht die Central Valley Kaliforniens befahren, welche sich von Sacramento via Fresno nach Bakerfield erstreckt.
Die Landschaft ist überbaut und die Highways überladen.
Ich wollte richtig zwischen Wüste und Bergen die menschenlose oder kaum bevölkerte Landschaft geniessen.

Am Abend meiner Ankunkt in San Francisco konnte ich schon die Tesla entgegen nehmen.
Das Hotel war ein Destintaion Charger und am Morgen konnte ich die Reise antrete.


Als Erstes habe ich die Tesla Factory in Fremont besucht. Eine Tour muss früh genug reserviert werden.

Dann bin ich über die Sierra Nevada in Richtung Lake Tahoe gefahren.
Es standen drei parallel verlaufenden Strassen zur Verfügung. Ich habe den kleineren kurvenreichen Pass gewählt.

Am zweiten tag bin ich bis Mammoth Lakes nach Süden gefahren und die Luftseibahn im Skigebiet genommen.
Im trockenen Sommer fand dort der grösste Mountain Bike Festival des Landes statt.

Am dritten Tag bin ich weiter nach Palm Springs gefahren und dabei die berühmte Eisenbahn Routen wie der Cajon Pass und Tehachapi Loop besucht.

Während des Seminars im PS bin ich oft am Abend auf Erkundunstouren geflohen: mal die Stadt die besucht, mal den Joshua Tree National Park überquert.

Schlussendlich bin ich nach LA zurückgefahren und zwei Tage lang die Stadt genossen: diese ist recht gross und ein Auto ist unentbehrlich.
Ich konnte Unplugged Performance und SpaceX in Hawthorne sowie das getty Musem in Bel Air besuchen.
Dazwischwen sind vielleicht nur 30km Weg aber im Stau können es Stunden werden.
Eine Tesla jedoch hat Anspruch auf die Commuter Überholspur und somit ist man schneller als die meisten.

Schlussendlich konnte ich Abreisen und es hat alles geklappt:
REISEBERICHT AUF TRIPLINE mit Bilder und Zeiten

Ich bin 2100km mit einem long range Performance Model 3 gefahren und habe die Zeit echt genossen.

Das Auto ist sehr angenehm zum fahren. Ich kann es so beschreiben: ein M3 fährt sich wie ein Audi A3, ein MS wie ein A6.
Das fahrgefühl ist sehr gut. Das Design so minimal, dass es gewohnungsbedürtig ist.
Das Gepäckraum ist tief aber die Klappe zu knapp, wenn man sich an einem MS gewohnt hat.

Ich bin noch nicht sicher, ob ein M3 alle meine Bedürfnidde befriedigt.
Ich habe aber lieber kleinere als grössere Wagen. Ich bin sicher froh, vom MS in die M3 abzusteigen.
Für die Familienreise mit drei Kinder wird es wohl zu kanpp sein.


RE: Model 3 & Kalifornien & TURO - Tesla Karl - 12.01.2019

Sali Francesco,
Bedürfnisse treten oft in den Hintergrund, wenn das Fahren Spass macht.
Früher fuhr man mit einem Käfer zu 5 in die Ferien . Der hatte ebenfalls einen Fronk
Wichtig war da damals der Dachträger . Hier Varianten für das Model 3 hahhaaha

https://mr-box.com/de/car/tesla/model_3